Aktionsplan für Digitalisierungsumfragen (Teil 1) - Digital. mit. Wert.
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Aktionsplan für Digitalisierungsumfragen (Teil 1)

Kürzlich wurde ich von einer Freundin um Hilfe gebeten, Literaturtipps für den Einstieg ins Fragebogen-Design zu geben. Bei Durchsicht entsprechender Bücher zur empirischen Forschung ist mir eines erneut klar geworden: Auch bei Digitalisierungsumfragen ist ein strukturiertes Vorgehen enorm wichtig. Daher führe ich zunächst mithilfe eines Aktionsplans in dieses Thema ein und führe es in Folgeartikeln mit Hinweisen zum Fragebogen-Design fort.

Anwendungskontexte von Digitalisierungsumfragen

Über Umfragen zur Digitalisierung berichtet ich bereits im Blogartikel zur internen Partizipation (Teil 2). Sie können dazu verwendet werden, die eigenen Mitarbeitenden in die digitale Transformation des Unternehmens mit einzubinden. Mehr noch: Sie gewähren den Verantwortlichen einen Einblick in den wahrgenommenen Stand der Digitalisierung. Ebenso habe ich für die Stadt Göttingen bereits eine kurze Umfrage in 2020 erstellt, deren Ergebnisse in einem Artikel auf goettingen.digital vorgestellt werden. Diese Beispiele zeigen, wie relevant Digitalisierungsumfragen sind. Doch wie starten wir ein solches Projekt?

Aktionsplan für Digitalisierungsumfragen

Zunächst einmal sollten sich alle Beteiligten bei der Umfrageerstellung einig sein, wie das Verfahren ablaufen soll. Die konkrete Benennung von Budget, Zeitrahmen und Personalressourcen sollte geklärt sein. Der folgende Aktionsplan zeigt schematisch alle Phasen einer Digitalisierungsumfrage. Die inhaltlichen Ausprägungen der einzelnen Phasen können auch in Büchern zur empirischen Forschung nachgelesen werden (beispielsweise Kaya, M. in Albers, S. et al. 2009).

Aktionsplan von Digitalisierungsumfragen

Das Schema sieht vor, dass zu Beginn in Schritt 1 die Zielformulierung erfolgt. In Schritt 2 werden Methoden festgelegt und in Schritt 3 die Umfrage im Detail geplant. Schritt 4 ist die Datenerhebung selbst. Sobald Daten vorliegen, können in Schritt 5 Analysen durchgeführt werden. Anschließend ist es eine inhaltliche Aufgabe, in Schritt 6 die Ergebnisse zu interpretieren und für Interessierte in Schritt 7 aufzubereiten oder zu publizieren.

Der gezeigte schematische Ablauf lässt sich für jede Art von Umfrage anwenden, was genau ist, also das spezifische bei Digitalisierungsumfragen? Wenn euch das interessiert, schaut kommende Woche noch einmal vorbei. Denn in meinem nächsten Artikel berichte ich über die Besonderheiten von Digitalisierungsumfragen!

 

Zum Nachlesen:

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