Die neuen Smart Cities stehen fest - Digital. mit. Wert.
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Die neuen Smart Cities stehen fest

Der Wettbewerb „Smart Cities made in Germany“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat geht in die dritte Staffel. Geförderte Modellprojekte setzen sich nun gemäß dem Motto „Gemeinsam aus der Krise: Raum für Zukunft“ mit der Digitalisierung in den kommenden Jahren intensiver auseinander.

Gewinnerstädte können sich freuen

Es wurden insgesamt 28 Projekte ausgewählte, die sich über die Fördergelder der KfW-Bank freuen dürfen. Eine Auflistung ist bei den Pressemeldungen der Dialogplattform oder des BMI ersichtlich. Unter den Modellprojekten finden sich erstmalig fünf aus Niedersachsen. Das ist erfreulich, denn Niedersachsen war in den ersten beiden Staffeln eher wenig vertreten. Allerdings kommen auch weitere sechs Projekte aus Nordrhein-Westfalen, die sich bereits in den vergangenen Jahren mit bereits 11 Projekten fest im Smart-City-Markt etablieren konnten. Auffällig ist zudem, dass sich ähnlich zu der zweiten Staffel nun drei Landeshauptstädte unter den Gewinnerstädten befinden: Hannover, Dresden und Potsdam. Damit dürften sich die entsprechenden Regionen freuen, denn durch den Ausbau von Smart City profitieren dann (hoffentlich) auch die jeweiligen Kreise.

Schattenseiten des Wettbewerbs

Natürlich gibt es eine Kehrseite im Wettbewerb: die Konkurrenz ist Jahr um Jahr (je knapp 100 Bewerbungen) groß und selbst bei einer Erfolgsquote von etwa 30 % gehen mehr als die Hälfte der Konzepte leer aus. Nicht selten verschwinden die Projekte für ein Jahr aus der Bildfläche, um es dann im Folgejahr erneut zu versuchen. Doch dank Corona wurde viel Mühe in die Bewerbungen gesteckt, denn an Ideen, was alles mit Digitalisierung getan werden kann, mangelt es nicht. Hierzu gehört auch meine Heimatstadt Göttingen, über deren Bewerbung ich schon einem anderen Artikel berichtete. Besonders deprimierend ist es für Gemeinden, die sich in diesem Jahr nicht erstmalig beworben habe. Insgesamt bleibt zu hoffen, dass die Beteiligten weiterhin Unterstützung in Ihren Gemeinden für die Projekte finden. Denn eine Investition in die Zukunft bringt uns als gesamte Gesellschaft in den wichtigen Fragen der Digitalisierung und des Klimaschutzes weiter.

Was machen die bisherigen Modellprojekte?

Für den Austausch zwischen den Modellprojekten wurde die Dialogplattform ins Leben gerufen. Hier können wir verfolgen, welche Konzepte die bisherigen Modellprojekte entwickelt haben und was aktuelle Diskussionsthemen sind. Schade ist, dass einige Inhalte dort nicht erneuert worden sind – aber vielleicht bekommt auch die Plattform wieder Aufwind dank der dritten Wettbewerbsstaffel. Hingegen im „Smart City Navigator“ auf der Projektplattform des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bleibt es dynamisch. Hier können aktuelle Projektstände eingesehen werden, sofern die zuständigen Projektpartner sie auf der Plattform eintragen. Somit bleibt es spannend, wie es weiter geht.

 

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