Digitale Souveränität im öffentlichen Sektor - Digital. mit. Wert.
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Digitale Souveränität im öffentlichen Sektor

In Positionspapieren des IT-Planungsrates auf Bundesebene findet sich insbesondere seit dem letzten Jahr immer häufiger das Stichwort „Digitale Souveränität“. Hierfür wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit der Bereitstellung von internetbasierten Dienstleistungen = „Cloud“ (z. B. Speicherplatz) und der sogenannten „digitalen Souveränität“ beschäftigt.

Was verbirgt sich hinter der digitalen Souveränität?

Digitale Souveränität wird von der Kompetenzstelle Öffentliche IT (ÖFIT) definiert als „die Fähigkeiten und Möglichkeiten von Individuen und Institutionen, ihre Rolle(n) in der digitalen Welt selbstständig, selbstbestimmt und sicher ausüben zu können“ (Studie der Kompetenzstelle ÖFIT).

Maßnahmen auf Bundesebene

Wir können einiges von den anstehenden IT-Maßnahmen erwarten. Denn als Ziele wurden auf Bundesebene folgende konkrete Maßnahmen benannt.

  • Standards und Zielarchitekturen auf Grundlage der deutschen Verwaltungscloud-Strategie erarbeiten
  • Anforderungen an Technologieanbieter und -lösungen beschließen (bis Mitte 2021 anvisiert!)
  • Förderung von Open-Source-Systemen in der Öffentlichen Verwaltung
  • Gesamtbild zur Stärkung der Digitalen Souveränität erarbeiten,
  • Gesamtbild zukünftig inkl. Bewertung neuer Technologien mit zukünftiger Relevanz für die IT

 

Welche Anforderungen insbesondere an Technologielösungen gestellt werden, dürften wir (hoffentlich) in den kommenden Wochen erfahren. Denn nachhaltige, ressourcenschonende IT-Lösungen werden dringend benötigt. Hierbei wären einheitliche Standards und Leitlinien eine enorme Hilfe für alle jene Organisationen, die hier mitten in der Planung ihrer Digitalstrategie stecken.

Doch leider muss auch erwähnt werden, dass kürzlich im Monitor Digitale Verwaltung kein sehr positives Bild von der deutschen Digitalisierung gezeichnet wurde. Demnach wird dort davon gesprochen, dass Deutschland mich sich unzufrieden sei. „In der Krise wird deutlich, was auch in ‚normalen‘ Zeiten immer öfter Sorge bereitet: Deutschland ist, denkt und handelt zu kompliziert.

 

Zum Nachlesen:

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