Erfahrungsbericht: Smart-City-Kongress - Digital. mit. Wert.
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Erfahrungsbericht: Smart-City-Kongress

Heute wurde in Hessen der Online-Kongress „Digitale Städte – Digitale Regionen“ angeboten. Ich war dabei, um Best Practices mitzunehmen und zu schauen – wie Digitalisierung mit einem Digitalministerium funktionieren kann.

Partizipation und ländliche Regionen

Große Themen waren die Partizipation von Bürger:innen, aber auch technologische Lösungen und die Einbindung der ländlichen Region. Einig waren sich viele Akteure, dass Standardisierungen helfen kann, um voneinander tatsächlich lernen zu können und nicht nur Einzellösungen zu schaffen. Ebenso kann jedoch nicht jede Lösung als Blaupause für andere Kommunen genutzt werden – da es im Detail viele Unterschiede gibt. Die Entwicklung von eigenen Visionen und Leitbildern ist ein wichtiger Startpunkt und nächste Schritte können beispielsweise Kundendialoge sein, um gezielt Prototypen zu testen und zu evaluieren.

Mindset und ÖPNV als Hebelwirkung

Zwei relevante Hebelwirkungen kamen in der heutigen Diskussion klar durch. Als ein wichtiger Schritt in Richtung klimafreundlicher Mobilität wurde der öffentliche Nahverkehr thematisiert. Dieser ist Dreh- und Angelpunkt, denn Individualverkehr kann in der Zukunft nicht mehr die Hauptlösung sein. Daher gilt es Digitalisierung zu nutzen, um öffentliche Verkehrsmittel attraktiv zu gestalten – vom freundlichen Busfahrer (in analog) bis hin zu Echtzeitinformationen und WLAN rund um Haltestellen und in den Verkehrsmitteln.

Als zentraler Dreh- und Angelpunkt für den digitalen Wandel in den Kommunen wurde jedoch auch das ‚Mindset‘ genannt. Denn innerhalb von Verwaltungen müssen Verlustängste abgebaut werden und Verständnis geschaffen werden, welche Vorteile Digitalisierung bringen kann. Von dem Dokumentenmanagement (Stichwort ‚eAkte‘) bis hin zu mehr Zeit für Bürger:innen-Dialoge. Der Erfolg von Digitalisierung ist eng an die Akzeptanz geknüpft – von Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, aber auch der eigenen Stadtgesellschaft. Das erinnert mich ein wenig an das Thema Innovationskultur, dass für eine agiles und fehlertolerantes Arbeitsklima wichtig ist. Zudem verweise ich an dieser Stelle noch den Einstieg in das Thema der internen Partizipation bei Veränderungsprozessen.

Mein Fazit

Als kurzes Fazit nehme ich mit, dass ich von Hessen begeistert bin! Ein Digitalministerium kann enorm viel bewegen –  und das in nur zwei Jahren. Wir können erleben, dass es eigene Sessions zur Beratung von Fördermittelanträgen gibt und viel Austausch zwischen Akteuren. Genauso sollte das laufen, damit weisen die Verantwortlichen zu Recht darauf hin, dass Hessen sich als Reallabor fühlt. Danke für den spannenden Einblick!

Zum Nachlesen:

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