Smart City Charta mit Sketchnotes - Digital. mit. Wert.
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Smart City Charta mit Sketchnotes

Eine überarbeitete Auflage der Smart City Charta wurde kürzlich veröffentlicht. Hierbei fällt das durch Sketchnotes neu gestaltete Deckblatt sofort ins Auge. Wir schauen einmal genauer in die neue Auflage, was sich konkret verändert hat.

Zwei neue Vorworte

Zunächst zeigt sich, dass es auch zwei neue Vorworte gibt: von Anne Katrin Bohle, Staatsekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und von Dr. Markus Eltges, Leiter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. In den Ansprachen wird auf aktuelle Entwicklungen aufmerksam gemacht, z. B. der neuen Leipzig Charta, Datenstrategien für die gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung und Handreichungen in der Gestaltung digitaler Städte.

Sketchnotes setzen Schwerpunkte

Die inhaltlichen Texte der Charta erscheinen nun in einem neueren, modernen Layout. Besonders auffällig sind hierbei die zahlreichen Sketchnote-Grafiken der einzelnen Kapitel. Sie bieten Beispiele und besondere Highlights aus den einzelnen Kapiteln – aber zeigen auch konkrete Schwerpunktsetzungen. Im Abschnitt der Governance wird insbesondere die Forderung nach einer klaren Rollenverteilung hervorgehoben. Auch die Verzahnung der on- und offline-Welt und die Betrachtung durch eine VR-Brille (virtuelle Realität) stechen ins Auge. Im Kapitel der Transparenz, Teilhabe und Mitgestaltung werden digitalisierte Begegnungsräume gezielt grafisch bekräftigt. Aber auch das Recht auf eine Mobilität im öffentlichen Nahverkehr nimmt viel Raum ein. Das Kapitel der Infrastrukturen, Daten und Dienstleistungen zeigt eine kompetente und selbstbewusste Verwaltung, die in kommunalen Datencontainer Big Data sammelt. Bei dem Kapitel zu Ressourcen, Kompetenzen und Kooperationen fällt die starke Verbundenheit zur Wirtschaft auf. Zudem erfolgt eine Fokussierung auf uns Menschen. Dies zeigt sich im bewussten Konsum, der angestrebten Kreislaufwirtschaft (inkl. Tausch und Reparaturen). Aber auch das Thema Entrepreneurship wird anknüpfend an den Bereich Wissen & Forschung genannt.

Screenshot der Smart City Charta, Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Dialog zum Nachbessern

Den Abschluss des Dokuments bildet der Dialogprozess, der durch neue Daten aktualisiert wurde. Insgesamt kommt das Thema des Dialogprozesses etwas zu kurz. Beispielsweise wird die neu entwickelte Dialogplattform nicht eingehender thematisiert. Zudem enthält die Charta am Ende eine „Tag Cloud“ zu den Fokusthemen. Jedoch fehlt hier recht offensichtlich das Thema Ressourcen: die ökologische Betrachtungsweise der Smart Cities ist nicht zu finden. Aber insgesamt ist die grafische Aufbereitung der Smart City Charta gelungen. Die Sketchnotes bieten enormes Diskussionspotential – welches dann hoffentlich auf der Dialogplattform auch entsprechend angeregt wird.

 

Zum Nachlesen:

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