Smart-City-Modellprojekte in Niedersachsen - Digital. mit. Wert.
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Smart-City-Modellprojekte in Niedersachsen

Mitte Juli wurde vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat bekannt gegeben, welche Modellprojekte es in die dritte Staffel geschafft haben. Wie ich bereits in einem Blogartikel berichtete, hat Niedersachsen mit fünf neuen Projekten überraschend gut abgeschnitten.

Bisherige Modellprojekte in Niedersachsen

In der ersten Staffel des Fördermittelwettbewerbs „Smart Cities made in Germany“ konnte sich Wolfsburg als Modellprojekt über mehrere Millionen Euro Fördersumme freuen. In der zweiten Staffel ist Osnabrück mit einer interkommunalen Kooperation in die Auswahl der Förderprojekte gelangt. Beteiligte Gemeinden sind Hagen am Teutoburger Wald, Bissendorf und die Samtgemeinden Fürstenau, Artland und Neuenkirchen.

Wolfsburg präsentiert ihre Smart-City-Projekte auf #WolfsburgDigital und zeigt dort umfassend, welche Digital- und Gesellschaftsprojekte angeboten werden. Die Social Wall lohnt in jedem Fall einen Besuch, um einen Überblick zu erhalten. Thematische Schwerpunkte sind in Wolfsburg im Bereich der Mobilität angesiedelt, aber auch im Bildungswesen, der Partizipation und Verwaltungsservices. Von Glasfaserausbau, intelligenten Ampeln und dem smarten Parkraummanagement bis zur Quartierentwicklung sind zahlreiche Projekte bereits initiiert oder gar fertiggestellt. Hingegen in Osnabrück konnte ich bisher nur vereinzelte Informationen finden, aber die sind sehr vielversprechend. So gibt es einen Bericht der Wirtschaftsförderung zum Thema SmartCity Anfang des Jahres und seit Kurzem auch das SmartCityHouse, einen startup-Accelerator mit dem Ansatz, innovative Smart-City-Gründungsideen zu sammeln. Zudem soll ein Serviceportal das digitale Rathaus ermöglichen. Wie das aussehen kann, könnt ihr unter diesem Link selbst anschauen.

Von Einbeck bis Geestland

In der dritten Staffel sind aus Niedersachsen die Städte Einbeck, Geestland, Hannover, Hildesheim und der Landkreis Hameln-Pyrmont als Modellprojekte ausgewählt worden.

Das Mittelzentrum Einbeck widmet sich der lebendigen Innenstadtentwicklung ganz „nachhaltig . digital . partizipativ . krisenfest“ und kooperiert in ihrem Konzept auch mit den Städten Oldenburg, Hannover und GöttingenGeestland hat sich mit dem Motto „Geestland. Gemeinsam Grün. Smart.“ beworben und plant nun neben anderen Projekten auch einen Smart Community Hub, der medizinische Dienstleistungen bündelt. Die Landeshauptstadt Hannover ist unter dem Motto „R3START #HANnovativ“ angetreten und thematisiert damit auch den Neustart nach der Corona-Krise gemäß der Wettbewerbsausschreibung Gemeinsam aus der Krise: Raum für ZukunftHildesheim möchte beispielsweise eine digitale Plattform mit Open-Source-Lösungen unter dem Motto „HI 2030: Das resiliente Hildesheim der Zukunft“ entwickeln. Der Landkreis Hameln-Pyrmont setzt sich vor allem das Ziel, auch den ländlichen Raum mit in die smarte Vernetzung einzubinden. Erste Ideen und Konzepte gibt es auf der Seite einfach-digital-leben.de nachzulesen.

Fazit

Wir dürfen gespannt sein, wie sich die neuen fünf Modellprojekte weiterentwickeln. Als Göttingerin berichte ich hier zukünftig über den weiteren Stand.

In diesem Jahr wird zudem beim niedersächsischen Studieninstitut ein Smart-City-Seminar in Hannover mit mir als Dozentin angeboten. Wer daran Interesse hat, kann gern mehr Details im WebTeaser live mit mir besprechen! Gern beantworte ich auch Fragen, meldet euch einfach unter meinen Kontaktdaten.

 

Zum Nachlesen:

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