Von Shakespeare bis Singapur - Digital. mit. Wert.
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Von Shakespeare bis Singapur

In Vorbereitung für grundlegende Smart-City-Seminare lese ich gerade mich gerade als bekennender „Dummy“ in die Hintergründe von Smart Cities ein. Da fand ich auch so manch verborgenen Schatz, den ich hier mit euch teilen möchte.

Was Shakespeare mit smarten Städten zu tun hat

Netterweise führt der Autor des Buches mit einem Shakesspeare-Zitat aus Coriolanus ein “What is the city but the people?” (William Shakespeare, Coriolanus). Zu deutsch heißt dies in etwa „Was ist die Stadt wohl, als das Volk?“. Und das hat sehr viel mit einer smarten Stadt zu tun, da letztendlich eine Stadt – auch eine smarte Stadt – für die Menschen da ist. Sie ist für die Menschen da, um in ihr zu leben, zu arbeiten und dies gemeinsam mit anderen Menschen zu tun. Gegründet wurden Städte, um gemeinschaftlich ein „besseres“ Leben zu haben und nicht mehr kleinteilig Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. Märkte und all das urbane Leben haben sich im Laufe weniger Jahrhunderte enorm entwickelt. So wundert es nicht, dass das Ziel des qualitativ hochwertigen Lebens in den Smart Cities neben der technologischen Weiterentwicklung bereits in den 90er-Jahren genannt wurde.

Smarte Städte kamen in den 1990er-Jahren auf

Die ersten Nennungen von sogenannten intelligenten Städten und smarten Gemeinschaften kamen in den 1990er-Jahren auf. Hier lässt sich als ein Beispiel Singapur nennen, denn als ein Inselstaat hat es keine natürlichen Ressourcen und musste daher bereits früh beginnen, intelligent zu wirtschaften. Dies beinhaltet den Aufbau von notwendiger Infrastruktur ebenso wie die digitale Bildung. Bereits zu jener Zeit wurde darauf aufmerksam gemacht, dass Informationstechnologien zugunsten der Menschen und ihrer Ziele eingesetzt werden sollten. Im Kontrast dazu steht die Verwendung zur Zerstörung bisheriger Werte und Lebensweisen. Für mich ist somit eindeutig, dass smarte Städte bereits in Ihren Anfängen alleinig menschenzentriert konzipiert waren, ihre Um- und Durchsetzung jedoch in den Händen der Menschen liegt.

Zum Nachlesen:

  • Reichental, J. (2020). Smart Cities for Dummies. John Wiley & Sons, Inc., Hoboken, New Jersey.
  • Mahizhnan, A. (1999). Smart cities: The Singapore case. Cities, 16(1), 13. https://doi.org/10.1016/S0264-2751(98)00050-X
  • Zheng, C., Yuan, J., Zhu, L., Zhang, Y., & Shao, Q. (2020). From digital to sustainable: A scientometric review of smart city literature between 1990 and 2019. Journal of Cleaner Production, 258, N.PAG. https://doi.org/10.1016/j.jclepro.2020.120689
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