Zukunft gestalten - angefangen im Studium - Digital. mit. Wert.
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Zukunft gestalten – angefangen im Studium

Die Frage danach, wie wir verantwortlich in Zeiten von Klimawandel und Digitalisierung handeln, ist eine Frage nach Zukunftsgestaltung. Wo gäbe es einen besseren Ort, als an einer Universität genau diese Fragen direkt zu Studienbeginn zu stellen?

Workshop für Lehrende des Leuphana-Semesters

Ich war in der letzten Woche auf einem Workshop für Lehrende an der Leuphana-Universität Lüneburg, da ich im kommenden Wintersemester dort ein Projektseminar im Rahmen des Moduls „Wissenschaft transformiert“ anbiete. Diesmal nehme ich auch das Fazit vorweg: Ich bin unglaublich begeistert, wie Zukunftsthemen in die Lehre aller Studierenden in Lüneburg integriert werden. Denn durch eine Veränderung altbewährter Muster können wir auch in der Lehre neue Wege beschreiten. Mit der Verknüpfung von Nachhaltigkeit und Digitalisierung schafft es die Leuphana somit, in der Wissenschaft Grundsteine für innovative und zukunftsweisende Lehre zu schaffen.

Wissenschaft transformiert: Verantwortliches Handeln

Das Modul ‚Wissenschaft transformiert: Verantwortliches Handeln‘ ist im sogenannten Leuphana-Semester eingebettet. Dieses Modul wird von allen Studierenden im ersten Semester belegt, egal was sie studieren. Zum Modul gehört eine Ringvorlesung zu aktuellen Themen, die sich rund um Nachhaltigkeit, Gesellschaft und Digitalisierung ranken.

In kleineren Gruppen (bis zu 35 Teilnehmende) werden Projektseminare belegt, in denen forschendes Lernen anhand von Projekten ausgeübt wird. Eines dieser insgesamt etwa 42 Seminare werde ich leiten. Ergänzend ist eine Programmierübung seit diesem Wintersemester verpflichtend Teil des Moduls. Demnach werden an der Leuphana-Universität die Studierenden aus Bereichen Lehramt, BWL, Kulturwissenschaften etc. alle (!) programmieren lernen.

Am Ende des Semesters werden alle Projektergebnisse in der Leuphana-Konferenzwoche präsentiert. Ich freue mich jetzt schon, euch davon dann im März 2022 zu berichten.

Projektseminar Smart City

Als Lehrbeauftragte werde ich ein Projektseminar mit dem Titel „Smart Cities – Partizipation der Stadtgesellschaft im digitalen Raum“ anbieten. Es handelt davon, den Einsatz digitaler Partizipationstools zu untersuchen und ein Leitbild für dieses zu entwickeln. Unter Kenntnis aller notwendigen und erfolgreichen Elemente für digitale Partizipation kann integrative digitale Teilhabe in der Stadtgesellschaft entstehen.

Smart Cities haben gemäß der Smart City Charta die Aufgabe, transparente, partizipative und offene Dialoge zwischen allen Akteuren der Stadt aktiv zu gestalten. Digitale Beteiligungsformate sind ein stetig wachsendes Element der städtischen Beteiligung mit stärkerer Verbreitung durch Corona: z. B. Online-Umfragen, Mängelmelder und Bürgerforen. Doch wie können digitale Räume inklusiv und barrierefrei gestaltet werden? Welche Unterschiede zu analogen Partizipationsformaten gibt es? Wie können wir digitale Teilhabe in der Stadtgesellschaft fördern, auch für kritische Themen wie dem Klimawandel?

Diesen Fragen möchte ich im Seminar gemeinsam mit den Studierenden nachgehen. Solltet ihr Ideen haben, welche Städte das bereits gut umgesetzt haben oder was spannende Fragestellungen sind – würde ich mich über eine Rückmeldung freuen!

 

Zum Nachlesen:

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