Zukunftswerkstatt in smarten Städten - Digital. mit. Wert.
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Zukunftswerkstatt in smarten Städten

Wir befassen uns tagtäglich mit der Zukunft, doch wie können wir Städte der Zukunft gestalten? Eine mögliche Methode ist die der Zukunftswerkstatt. Ich besuchte diese Woche eine Ausbildung zur Zukunftswerkstätten-Moderation in Göttingen. Und man mag es kaum glauben, ganz analog ein außergewöhnliches Ereignis dieser Tage. Endlich wieder in live ein Seminar besuchen zu können ist ein großartiges Erlebnis nach den vielen Monaten ohne persönliche Workshops. Dabei war auch Inhalt des Seminares sehr passend, denn es geht um nichts weniger, als unsere Zukunft zu gestalten.

Methode der Zukunftswerkstatt

Zukunftswerkstätten wurden von Robert Jungk entwickelt, um die Bürger:innenbeteiligung bei Zukunftsthemen zu stärken und kreativ Utopien zu entwickeln. Diese Utopien sollten jedoch auch in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden können und demokratisch entwickelt werden. Die ganze Idee entstand aus einer Unzufriedenheit heraus, in der Menschen mit etablierten Institutionen, Produktionsweisen und ökologischen Bedingungen unglücklich waren. Kreative Lösungen demokratisch zu finden ist Ziel der Methode. Die Methode basiert auf drei Phasen: der Kritik-, der Utopie- und Verwirklichungsphase.

Möglichkeiten für Smart Cities

In der Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern werden Zukunftswerkstätten häufiger eingesetzt, daher ist es keine abwegige Idee, dieses ebenso bei der Gestaltung von Smart Cities zu tun. Eine mögliche zentrale Frage einer solchen Zukunftswerkstatt kann demnach lauten „Wie können wir unsere Stadt nachhaltiger und digitaler gestalten?“ oder „Wie leben wir in unserer Stadt in 10 Jahren?“. Die Herausforderung jedoch liegt im Detail. Denn Smarte Städte haben eine Vielzahl an Handlungsfeldern. Dazu gehören zum Beispiel die Fragen der Mobilität, der Gestaltung der Innenstadt und des bezahlbaren Wohnraums, die Aspekte der Gesundheitsversorgung und viele Weitere. Somit kann eine Zukunftswerkstatt für eine Smarte Stadt immer nur der Beginn eines längeren Prozesses sein – in der die einzelnen Themen Beachtung finden. Sich jedoch mit einer nachhaltigen Zukunft zu beschäftigen, sei es in Zukunftswerkstätten oder gar Zukunftskonferenzen, kann und muss Thema von Smart Cities sein.

In meinem Portfolio biete ich die Gestaltung und Begleitung einer ebensolchen Zukunftswerkstatt an.

Zum Nachlesen:

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